Autarkes, mobils Wohnen

Dies ist ein Projekt, dass auf Dauer ausgelegt ist.
Alleine die Vorbereitungen und Versuche dazu, werden wohl über 2 Jahre dauern.

Das Ziel: autarkes und mobiles Wohnen für 3 Personen in einem Wohnmobil.

Das ganze wird kein romantischer Kurzurlaub, sondern etwas dauerhaftes. Das heißt, wir werden auf vieles verzichten und einiges umstellen müssen.
Kaum Platz, geringe Energiereserven und vor allem, genaues kalkulieren der Ressourcen, werden wohl die Hauptprobleme werden. Genau wissen wir es erst, wenn wir es versucht haben.

Wie alles begann – Jänner 2019

Im Jänner diesen Jahres haben wir aus verschiedenen Gründen alles in unserem Leben in Frage gestellt. Was braucht man wirklich? Was will man? Was will man nicht? Und: Warum zahlt man ein Leben lang Miete und hat am Ende nichts davon. Die Wohnung wird einem nie gehören. Kauft man ein Haus, weiß man auch nicht wie sich die Gegend entwickeln wird und ob nicht mal Nachbarn dazukommen, mit denen es einfach nicht klappt. Und man ist immer am gleichen Fleck.
Dazu kam auch der Aspekt der Krisenvorsorge, den wir mit einbeziehen wollten.

Wer wir sind

Wir, das sind meine 2 Lebensgefährtinnen und ich. Der Schreiber dieses Beitrags und Betreiber dieser Webseite.
So ungewöhnlich wie unsere Beziehung ist, sind auch unsere Wünsche und Ziele im Leben.

Ich bin Inhaber einer Dienstleistungsfirma und meine Frauen unterstützen mich dabei. Haben aber jeweils selber noch einen Vollzeitjob. Das muss bei der Umsetzung natürlich auch bedacht werden.

Schritt 1 – Planung – Februar 2019

Mal eben alle Sachen packen, den Job aufgeben und und in ein Wohnmobil ziehen?
Klingt toll, ist aber reine Träumerei! Es gibt vieles zu beachten!

  • rechtliche Vorgaben (Meldegesetz, Standplatz usw.)
  • Ver- und Entsorgung
  • Arbeit / Einkommen
  • Plan B falls es nicht klappt
  • und vieles mehr…

Schritt 2 – Reduzieren – April 2019

Den Inhalt einer 90m² Wohnung in ein Wohnmobil zu packen, kann man vergessen. Auch ohne Möbel kann man nicht alles mitnehmen. Der Platz würde nicht reichen und einiges davon wäre zu empfindlich. Und auch das Gewicht würde zum Problem werden.

Also haben wir alles entsorgt, verkauft und verschenkt, was wir über längere Zeit nicht mehr benutzt haben. Kleidung, Geräte, Dekoartikel usw.

Gleichzeitig haben wir beschlossen, nur noch zu kaufen, was wir wirklich benötigen. Bei Geräten achten wir darauf, dass sie klein und energiesparend sind. Und möglichst über USB / 12V betrieben bzw. geladen werden können.

Und wir schauen genauer, was wir wirklich brauchen. 5 Badezusätze, 3 Duschgels, mehrere Putzmittel… vieles steht lange herum und wird doch nicht genutzt.
Nun wird alles nach und nach aufgebraucht und gezielt nachgekauft.

Schritt 3 – Komprimieren – Juli 2019

Nicht von allem will man sich trennen, obwohl man dafür keinen Platz im Wohnmobil hat.
Für Fotos, DVDs, Dokumente usw. haben wir eine aufwendige, aber für uns ideale Lösung gefunden. Alles kommt auf ein NAS. Das ist ein Speichersystem, auf das jeder von uns per Handy oder Tablet, über WLAN Zugriff hat.
Das Gerät benötigt nur wenig Strom und bietet ausreichend Platz für alles.

Außerdem hat es ausreichend Leistung um darauf Anwendungen auszuführen. Office Dokumente bearbeiten, Videos und Musik streamen und vieles mehr ist möglich.
Realisiert wird das alles mit einem Router, der auch für die Verbindung mit dem Internet sorgt. Für Kommunikation und Unterhaltung wird also gesorgt sein.

Achtung: Beim kopieren von geschützten Inhalten wie DVDs solltet ihr euch immer an die Gesetze halten! In Österreich ist es legal, eine Sicherheitskopie anzufertigen. Man darf die Kopie jedoch nicht weitergeben und muss das Original weiter besitzen.

Da wir in unserem Fall von ca. 200 DVDs, etwa 100 Musik CDs und tausenden Privatfotos reden, werde ich damit einige Zeit beschäftigt sein.

Schritt 4 – folgt demnächst…

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