Cobra erschießt Kuh – 7 Schüsse nötig

Eine entlaufene Kuh wurde am 11.12.2019 in Tirol vom Einsatzkommando „Cobra“ erschossen. Das Tier sollte geschlachtet werden, konnte jedoch beim Verladen entkommen und verletzte dabei einen Mitarbeiter.

Scheinbar ist man bei der Einsatzgruppe auf derartige Vorfälle nicht vorbereitet. Denn obwohl die Kuh ruhig auf dem Feld stand, waren nicht weniger als 7 Schüsse notwendig um es zu erlegen.

In den sozialen Medien hagelte es heftige Kritik. Und auch wir fragen uns, warum man 7 Schüsse benötigt, eine stehende Kuh zu töten! 5 Schüsse auf Schädel bzw. Nacken und 2 Schüsse auf die Stirn erscheinen dilettantisch! Ein Jäger der ein Tier derart tötet, müsste wohl zurecht mit einer Anzeige rechnen. Auch stellt sich die Frage, warum das Tier, dass sich mittlerweile ja beruhigt hatte, nicht einfach betäubt wurde.

Zeugen des Vorfalls sprechen von Tierquälerei und einer Hinrichtung. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ spricht gar von „Wildwest Methoden“.

Mittlerweile hat auch der Kommandant Harald Gonner (Cobra-West) zugegeben, dass die Optik nicht optimal sei. Allerdings wäre von der Kuh eine massive Gefahr ausgegangen.
Mit Konsequenzen für den Schützen ist also nicht zu rechnen.

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