Coronavirus – Panikmache oder große Gefahr?

Kein Tag und keine Nachrichtensendung ohne News zum Coronavirus. Die Infektionszahlen steigen Tag für Tag, leider auch die Todesfälle.

Worum es sich bei der Viruserkrankung genau handelt, wie gefährlich sie ist und wo die wirklichen Gefahren liegen, klären wir in diesem Beitrag.

Grundsätzliches

In den Medien wird häufig nur vom „Coronavirus“ gesprochen. Das ist jedoch viel zu oberflächlich. Denn es geht um eine ganze Familie von Viren, die unterschiedliche Beschwerden verursachen können. Zu dieser Familie gehören z.B. auch SARS und MERS.

Das 2019-nCoV Virus, also jenes, dass die aktuellen Berichterstattungen beherrscht, trat erstmals 2019 in Wuhan (China) beim Menschen auf.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt ähnlich wie bei der Grippe, also durch Tröpfcheninfektion. Auch eine Ansteckung über das Verdauungssystem ist möglich.

Gefährlichkeit

Bei allen Berichten zu Infektions- und Todeszahlen muss man eines bedenken. Die Zahlen sind quasi unmöglich zu überprüfen! Nach aktuellem Wissensstand sind per heute – 03. Februar 2020 – weltweit mehr als 17.400 Personen erkrankt und über 360 Personen gestorben.

Der Höhepunkt der Epidemie soll noch nicht erreicht worden sein, mit weiteren Fällen ist also unbedingt zu rechnen.

Das klingt im ersten Moment gefährlich und erschreckend, bedeutet jedoch – wenn man den Zahlen glaubt – eine Sterblichkeitsrate von etwas mehr als 2%.
An der Influenza, auch bekannt als Grippe, erkranken jährlich laut der WHO geschätzte 1,4 Milliarden Personen. Mehr als 650.000 Personen sterben jährlich daran.

Da noch nicht absehbar ist, wie viele Fälle von Coronarvirus-Infektionen es schlussendlich geben wird und sich die Fallzahlen nicht überprüfen lassen, lässt sich auch die Gefährlichkeit nicht abschließend beurteilen. Allem Anschein nach verlaufen aber nur wenige Fälle tödlich.

Behandlung

Die Behandlung erkrankter Personen erfolgt symptomatisch. Es werden also die Auswirkungen wie z.B. Fieber behandelt.

Betroffene Länder

Nach wie vor ist China am stärksten betroffen. Es gibt jedoch auch Fälle in den USA, Frankreich, Deutschland und 23 weiteren Ländern. In Österreich gibt es bisher keinen einzigen bestätigten Fall.

Eine Karte mit Echtzeitdaten findest du hier.

Wie man sich schützen kann

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine wirksame Impfung. Jedoch kann man durch regelmäßiges Hände waschen, den Einsatz von Desinfektionsmittel sowie weitere Hygienemaßnahmen das Ansteckungsrisiko verringern.

Mundschutzmasken sind kein wirksamer Schutz vor Ansteckung! Sie können jedoch das Risiko, die Erkrankung durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten) weiter zu verbreiten, verringern.

Gerüchte und Fakenews

Wie so häufig, gibt es zu diesem Thema auch viele Falschmeldungen. So erklärte die WHO, dass weder Knoblauch noch der Rauch von Feuerwerken, gegen das Virus helfen.

Briefsendungen aus China können hingegen bedenkenlos entgegengenommen werden, da der Virus auf solchen Oberflächen nicht lange überlebt.

Update

Laut einem Bericht der Kronen Zeitung, sind 2 Japaner an dem Virus erkrankt, die zuvor negativ getestet wurden. Einer der beiden Männer soll sogar 2x negativ getestet worden sein.

Mit Stand 13.02.2020, sind laut offiziellen Angaben mehr als 60.000 Menschen mit dem nun „Covid-19“ bezeichneten Virus infiziert. Mehr als 1.300 Personen sind daran gestorben.

Weitere Informationen

AGES

Sozialministerium

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