Ist Covid-19 noch zu stoppen?

Wie man es nun auch nennen mag. Covid-19, Sars-CoV-2 oder 2019-nCoV.
Das neue Corona Virus wird zu einem viel größeren Problem, als man uns bisher ständig zu erklären versuchte.

Immer mehr Fälle werden bekannt, die Tests scheinen immer öfter zu versagen, die Inkubationszeit wurde unterschätzt und ganze Städte sind abgeriegelt, nun auch in Europa!

Stand heute, sind beinahe 80.000 Menschen erkrankt, mehr als 2400 Personen gestorben. Dabei ist völlig unklar, wie hoch die Dunkelziffer ist.
Waren die ersten Fälle noch weit weg, gibt es nun bereits 16 bestätigte Fälle in Deutschland, 12 in Frankreich und 79 Erkrankungen sowie 2 Todesfälle in Italien.

Die rasche Ausbreitung des Corona Virus hat Italien dazu veranlasst, die betroffenen Städte abzuriegeln. Den Anwohnern wird die Ein- und Ausreise verboten.

Österreich ist nach wie vor Covid-19 frei, zumindest offiziell. Denn so genau kann das niemand sagen. Wir gehen von vielen unerkannten Fällen in Europa aus.
Und nein, das ist leider keine böse Verschwörungstheorie. Sondern das Ergebnis vernünftiger Auswertung aller Fakten!

Immer wieder werden Personen negativ getestet, aber erkranken später doch. Der Nachweis des Virus ist also definitiv nicht zuverlässig. Auch können Personen den Virus weiter verbreiten, ohne selbst Symptome zu zeigen. Beides wurde mittlerweile offiziell bestätigt.
So wurde eine Passagierin des Kreuzfahrtschiffes Westerdam positiv auf das neue Virus getestet. Allerdings erst einige Tage, nachdem die Passagiere nach tagelanger Irrfahrt und medizinischen Untersuchungen, endlich von Bord durften. Zuvor verweigerten mehrere Häfen das anlegen des Schiffes.

Tage später wurde das Virus bei der Frau nachgewiesen und die Behörden versuchen nun, weitere Passagiere und Personen, die mit der Frau Kontakt hatten, zu finden. Ein nahezu sinnloses Unterfangen, alleine 130 Passagiere waren mit der Frau im Flugzeug nach Malaysia. Man müsste also nicht nur diese 130 Personen ausfindig machen, sondern auch alle Kontaktpersonen.

Auffällig ist auch, dass immer wieder medizinisches Personal erkrankt. Laut offiziellen Angaben bisher mehr als 1700 Pfleger und Ärzte!

Österreich

Nach den jüngst bekannt gewordenen Fällen in Norditalien, zeigt man sich in Österreich von offizieller Seite weiter unbesorgt. Man habe „bisher bei 181 Verdachtsfällen Testungen durchgeführt, alle waren negativ“, so der Gesundheitsminister. Österreich sei eines „der am besten vorbereiteten Länder der EU“.

Ob Rudolf Anschober bei diesen Aussagen auch bedachte, dass es symptomfreie Überträger sowie immer wieder auch falsche Testergebnisse gibt und Fieber messen bei Reisenden damit wohl kaum ausreichend ist?

Sterblichkeit vermutlich weiter gering

Die Sterblichkeitsrate soll weiter bei etwa 2% liegen und damit weit unter der, anderer Erkrankungen. Jedoch muss auch hier hinterfragt werden, wie akkurat die Zahlen sind.

Denn eines ist klar. Eine hohe Sterblichkeitsrate würde die Bevölkerung eines jeden Landes stark verunsichern und vermutlich sogar panikartige Reaktionen auslösen.

Auswirkungen

Wirtschaftlich gesehen sind die Auswirkungen bereits enorm, wenn auch aktuell noch eher unsichtbar für die breite Masse.
Man darf nicht vergessen, wie viele Waren täglich aus China – und vielen anderen Ländern – bei uns ankommen. Nicht nur die Smartphones und elektronischen Geräte bekannter Marken. Haushaltsartikel, Schuhe, Kosmetik und auch Medikamente!

Aktuell stehen in China bereits viele Produktionsanlagen still. Es gibt Probleme mit der Herstellung und dem Transport von Bauteilen, auf die Hersteller von Artikel – auch in Europa – zwingend angewiesen sind.
In sehr vielen Fällen sind Firmen auf mehrere Zulieferer angewiesen. Fehlt nur ein einziges Bauteil, stoppt dies die gesamte Produktion.

Der Transportweg ist relativ lang, es kann Wochen dauern bis Nachschub kommt. Somit sind wichtige Teile normalerweise in entsprechender Menge vorrätig. Kleine Lieferverzögerungen lassen sich überbrücken, doch wenn eingeplante Lieferungen gar nicht ankommen, betrifft das eine Reihe von Firmen und deren Mitarbeiter.
Beginnend beim Hersteller des einzelnen Bauteils, über Versand- und Speditionsfirmen, bis hin zum Einzelhandel, da Waren fehlen.

Stehen große Produktionsbetriebe über Wochen still, werden wir die Auswirkungen auch bei uns bald spüren. Artikelpreise werden steigen, bestimmte Produkte gar nicht mehr verfügbar sein.

Eine Branche spürt bereits auch bei uns die Auswirkungen des Corona Virus sehr deutlich. China-Restaurants verzeichnen teils drastische Umsatzeinbußen, da Gäste aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr essen kommen. Ein Betreiber bestätigte uns, dass seit Beginn der Berichterstattung, etwa 50% seiner Gäste ausbleiben.

Es bleibt aktuell nur, die Situation weiter zu beobachten und auf einen baldigen Impfstoff zu hoffen. Laut ersten Berichten, könnten bereits im April 2020 erste Tests an Menschen erfolgen.

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