In der Nacht auf heute wurde die neue Verordnung bekannt gegeben. Sie regelt unter anderem die Wiedereröffnung der Geschäfte mit 14. April.

Das wir beim Einkauf einen sogenannten Mund- und Nasenschutz tragen müssen, ändert sich nicht. Auch Mitarbeiter müssen diesen Schutz ausnahmslos tragen. Eine Ausnahme gibt es jedoch.

Wer darf am 14. April aufsperren?

Neben den weiterhin geöffneten Drogerien, Lebensmittelmärkten und Apotheken, dürfen nächste Woche auch Bau- und Gartenmärkte, Pfandleihen, Edelmetallhändler und sonstige Betriebsstätten des Handels wieder öffnen. Jedoch nur, wenn die Gesamtverkaufsfläche nicht mehr als 400m² beträgt.

Des weiteren wurde festgelegt, dass sich pro 20m² Verkaufsfläche nur 1 Kunde im Geschäft aufhalten darf. Ein 100m2 großes Geschäft darf also maximal 5 Personen gleichzeitig einlassen.
Geschäftslokale unter 20m² Fläche, dürfen Kunden nur einzeln betreten.

Jedoch ist es Händlern mit mehr als 400m² Verkaufsfläche nicht erlaubt, die Fläche künstlich (z.B. durch Absperrungen oder Umbauten) zu verkleinern. Auch Einkaufszentren bleiben weiter geschlossen.

Vorschriften für Kunden und Mitarbeiter

Jeder Mitarbeiter mit Kundenkontakt muss einen Mund- und Nasenschutz tragen. Diese Regel gilt auch für Kunden. Ausgenommen sind nur Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.

Anmerkung: Diese Ausnahmeregelung halten wir für widersinnig und gefährlich. Wir raten ausdrücklich dazu, Kinder möglichst nicht zum Einkauf mitzunehmen, um sie nicht unnötig zu gefährden. Denn gerade in den ersten Tagen ist mit einem starken Kundenandrang zu rechnen!

(Öffentlicher) Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel dürfen ebenfalls nur noch mit Mund- und Nasenschutz genutzt werden. Auch hier gilt jedoch wieder die Ausnahme für Kinder.

Fahrgemeinschaften zwischen Personen die nicht im gleichen Haushalt leben, sind an sich erlaubt. Allerdings muss ein Mindestabstand von 1 Meter gehalten werden und eine Schutzmaske getragen werden.

Anmerkung: Fahrgemeinschaften sind damit praktisch gesehen doch zu 99% verboten. Selbst in Kleinbussen ist der vorgeschriebene Mindestabstand fast unmöglich einzuhalten, wenn sich darin mehr als 2 Personen befinden.

Verbote bleiben weiter aufrecht

Weiterhin verboten ist es, Gaststätten aufzusuchen. Ebenso “Freizeit- und Sportbetriebe”, wozu z.B. Fitness-Studios zählen.

Allerdings gelten Hochzeiten und Begräbnisse nun als notwendiges Grundbedürfnis. Im engen familiären Kreis gelten sie damit als Ausnahme vom allgemeinen Ausgangsverbot.

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