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Wenn man sich mit der Krisenvorsorge intensiv beschäftigt, stößt man zwangsläufig auch auf Berichte über Prepper. Oft genug sind diese Berichte voller Vorurteile und Klischees.
Und als sogenannten Beweis werden dann noch irgendwelche Sonderlinge vor die Kamera gezerrt die das alles untermauern sollen.

Dabei muss man allerdings auch immer bedenken, ein seriöser Bericht würde viel weniger Interesse wecken als ein gescripteter Dreck ala Frauentausch! Und den bekannten Formaten geht es nur ums Geld. also um Auflagen und Einschaltquoten. Eine seriöse Berichterstattung zum Thema “Prepper” findet man selten. Vor allem können viele mit dem Begriff Prepper gar nichts anfangen.

Wer oder was sind Prepper?

Prepper sind Menschen, die sich auf Notfälle und Katastrophen vorbereiten. Sich also Vorräte zulegen, Pläne für eine Notsituation machen und überlegen, wie man ohne Versorgung von außen über die Runden kommen kann. Familien mit Kindern gehören ebenso dazu wie Junggesellen und Pensionisten.

Und ja, es gibt auch Freaks unter den Preppern. Doch die gibt es überall. Polizisten die Morde begehen und Feuerwehrleute die Brände legen sind genau so wenig zu verhindern, wie Prepper die mit Waffen herumlaufen und Rambo spielen. Aber: Genau so wenig wie ein mordender Polizist für alle Polizisten steht, steht ein Sonderling für alle Prepper!

Was machen Prepper?

Vernünftige Prepper haben ein gemeinsames Ziel: Sich und die eigene Familie zu schützen. Das versuchen sie auf verschiedene Arten. Sie legen z.B. Vorräte an, für den Fall, dass die Versorgung in einer Krisensituation nicht gewährleistet ist. Viele Prepper trainieren auch ihre Fitness und Fähigkeiten. Sie tauschen sich mit anderen aus, informieren sich über das Weltgeschehen und manche geben – so wie wir – auch ihr Wissen an andere weiter.

Sind alle Prepper bewaffnet?

Gegenfrage: Wer von uns ist nicht bewaffnet? Jeder besitzt ein Messer, einen Hammer oder einen Schraubendreher. Also Dinge, die gefährlich sein können, wenn man sie mutwillig dazu einsetzt, Schaden anzurichten.

Redet man allerdings von Schusswaffen, ist die Frage eindeutig zu beantworten. Nein, nicht jeder Prepper besitzt eine Waffe. Wie viele genau nun eine Schusswaffe besitzen, lässt sich nicht abklären. Nicht jeder Waffenbesitzer ist Prepper, nicht jeder Prepper ein Waffenbesitzer.

Warum sollte aber ein Mensch auf sein Recht verzichten, eine legale Waffe zu besitzen? Warum sollte man nicht alle Mittel ausschöpfen um sich und seine Familie vor Verbrechern zu schützen? Das wichtigste ist, dass der Besitzer mit seiner Waffe korrekt umgeht!

Hoffen Prepper auf eine baldige Katastrophe?

Einige ganz sicher, so ehrlich muss man schon sein. Der Großteil ist aber vernünftig und beschäftigt sich deshalb mit Katastrophen, um sich auf sie vorzubereiten. Und das kann wohl kaum negativ sein. Man würde ja auch nicht von einem Feuerwehrmann erwarten, sich nicht mit Feuer zu beschäftigen. Logisch, oder?

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