Unter dem Schutz der Polizei ertönen Schüsse und Gebetsrufe aus dem Lautsprecher. Das gibt es nicht? Doch! Wien ist anders!

Wer hätte gedacht, dass es so etwas in Österreich geben kann? Ein Wagen, eskortiert von 2 Polizeifahrzeugen, fährt durch den 8. Wiener Bezirk. Aus dem Lautsprecher ertönen laute Schüsse und ein muslimischer Gebetsaufruf. Das alles nur weniger Tage nach dem Terroranschlag mit 4 Toten.

Kein Wunder, dass Anwohner und Passanten wütend und verstört reagieren. So etwas hat selbst Wien noch nicht erlebt. Doch keine Sorge, was akustisch im ersten Moment an einen weiteren Terroranschlag erinnern kann, war laut Polizei eine angemeldete Demonstration einer Privatperson. Genauer gesagt soll es sich laut Medienberichten bei dieser Person um den „Kopf des österreichischen Ablegers der rassistischen Pegida-Bewegung“ handeln. Mittlerweile tauchte auch ein Bekennerschreiben auf. Man hätte aber niemanden erschrecken wollen… Was für ein Schwachsinn!

Das Demonstrationsrecht ist in Österreich ein sehr wichtiges Recht. Warum die Polizei jedoch diese Demonstration mit dem Titel „Toleranz und Vielfalt“ nicht spätestens bei den Gewehrschüssen unterbrach, ist absolut unverständlich! Die Polizei twittert dazu:

Eine derartige Provokation nicht umgehend zu stoppen, zeugt von Unfähigkeit sondergleichen! Was muss noch alles passieren, bis der Staat sein Gewaltmonopol gegen solche Hetzer durchsetzt? Bei Maskenverweigerern klappt es doch auch! Man darf sich nicht wundern, wenn der Bürger den Respekt vor der Polizei verliert, wenn solche Aktionen nicht gestoppt werden.

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