Stößt die Solartechnologie wirklich an ihre Grenzen?

Erneuerbare Energien sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Energieversorgung.
Besonders die Fotovoltaik ist hier zu nennen. Sie liefert saubere Energie, ist geräuschlos und mittlerweile auch leistbar.

Doch gerade diese Technologie soll laut verschiedener Berichte in den Medien, nun an ihre Grenzen stoßen. Was wirklich dran ist, haben wir uns genauer angesehen!

Zuerst muss man 2 Dinge trennen, die immer wieder vermischt werden.

Solarparks

Große Solarparks, die oft die Ausmaße mehrerer Fußballfelder haben, sind in China, Marokko oder Indien durchaus öfter zu finden, in Europa aber nur sehr selten. Ein Problem hierbei ist, die erzeugte Energie dorthin zu bekommen, wo sie benötigt wird. Mitten in der Wüste werden also entsprechende Solarfelder angelegt und der Strom über entsprechende Leitungen in die Ballungszentren geliefert.

Gerade im städtischen Gebiet sind freie Flächen Mangelware, niemand würde sie mit Solarpanelen zupflastern. Den Strom über weite Strecken zu transportieren ist wiederum teuer und aufwendig. Hier kann man also durchaus sagen, dass die Technologie an ihre Grenzen stößt. Das ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit.

Sinnvolle Nutzung

Es macht viel mehr Sinn, den Strom da zu produzieren, wo er gebraucht wird. Dazu müssen aber keine riesigen Solarfelder angelegt werden, es stehen bereits ausreichend Flächen zur Verfügung.

Haus- und Fabrikdächer, öffentliche Gebäude und kilometerlange Lärmschutzwände um nur einige der nutzbaren Flächen zu nennen, bieten ausreichend Platz für Solaranlagen. Da auch so gut wie jedes Gebäude am Stromnetz hängt, wäre die Einspeisung der Energie auch kein Problem. Und es gäbe einen weiteren großen Vorteil.

Bei Störungen oder technischen Problemen, wäre immer nur ein überschaubarer Bereich betroffen, nie aber eine komplette Anlage. Das erhöht die Versorgungssicherheit enorm.

Wird die vorhandene Fläche sinnvoll genutzt, ist die Solartechnologie also noch lange nicht an ihren Grenzen angelangt.

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